Montage & Installation

Eine Solarstromanlage lässt sich auf fast jedem Dach installieren. Bei der Wahl der Montageart spielen sowohl optische als auch wirtschaftliche Gesichtspunkte eine Rolle. Eine schön installierte Anlage soll Ihr Gebäude verschönern und aufwerten. Außerdem ergeben sich weitere Vorteile für Ihr Haus, wie z.B.:

  • Ein bewohntes Dachgeschoß erwärmt sich im Sommer nicht mehr so stark, da die Hitze durch die Solarmodule abgestrahlt wird
  • Ihre Dachhaut wird geschont, da weniger Witterungseinflüsse direkt auf Ihr Dach wirken
  • Der Wert Ihrer Immobilie steigt durch die Integration Ihres eigenen Energiekraftwerkes. 

Und für eine „unsichtbare“ Verkabelung bietet sich z. B. ein ungenutztes Rohrsystem an. Da es der Wechselrichter gern kühl hat, wird er meistens neben dem Einspeisezähler im Keller oder an einem anderen nicht zu warmen Ort installiert. Oder wir installieren ihn in der Nähe einer Brauchwasser-Wärmepumpe, die die abgebende Wärme des Wechselrichters zur Trinkwassererwärmung nutzt.

Auf- und Indachmontage – einfach, schnell und günstig

Die Aufdachmontage ist von allen Montagearten die gängigste Variante, denn sie ist einfach und schnell umzusetzen – gerade bei Installationen auf bestehenden Einfamilienhäusern: Oberhalb der vorhandenen Dacheindeckung  befestigen wir die Anlage einfach auf speziellen Montagegestellen der Firma IBC, Würth oder Schletter. So werden die Module auch bei hohen Außentemperaturen noch gut hinterlüftet und damit gekühlt, was sich wiederum positiv auf die Anlagenleistung auswirkt. Weiterer positiver Nebeneffekt: durch die „Außenisolierung“ erwärmt sich der Dachboden im Sommer nicht so stark wie weiter oben bereits erwähnt. Indachanlagen können bei Neubauten schon im Vorfeld mit eingeplant werden und sorgen für ein ästhetisch besonders ansprechendes Gesamtbild. Wir werden Ihnen eine auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittene Montageart empfehlen.

Baugenehmigung und Netzanschluss

Vor allem für größere Anlagen bieten sich noch weitere Optionen wie die Freiflächenmontage oder die Integration der Module in die Gebäudefassade. Für eine Auf- oder Indachanlage brauchen Sie übrigens keine Baugenehmigung – die ist nur für Freiflächenanlagen erforderlich. Unter Umständen sind Denkmalschutzauflagen zu beachten, worüber wir Sie aber gerne genauer informieren. Damit der von Ihnen erzeugte Strom eingespeist werden kann, benötigen Sie nur noch einen Netzanschluss mit Einspeisezähler.
Wir kümmern sich auch hier um alle notwendigen Schritte und stimmen uns dabei mit dem zuständigen Netzbetreiber ab. Vor Inbetriebnahme muss die Anlage dann noch bei der Bundesnetzagentur und natürlich dem Netzbetreiber registriert werden, was wir aber alles für Sie erledigen bzw. wobei wir Ihnen behilflich sind. Dabei werden Standort und Leistung der Solarstromanlage in einer zentralen Datenbank erfasst. Aus den Daten aller Anlagen berechnet die Bundesnetzagentur die Einspeisevergütung für die Anlagen, die im Folgejahr ans Netz gehen.